Gut gemeinte Intentionen und was von ihnen übrig bleibt.

Rezension von Erpenbecks „Gehen, ging, gegangen“ Gehen, ging, gegangen. Der Titel von Jenny Erpenbecks preisgekröntem Roman lässt schon erste Rückschlüsse zur in Grundschulen unterrichteten Grammatik zu. Für eine große Gruppe der Bevölkerung ist dieser Deutschunterricht von existenzieller Bedeutung. Insbesondere für die Gruppe derer, die hierher geflüchtet sind, die Gruppe der Flüchtlinge. Genau dieses Thema thematisiert […]

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“Gehen, ging, gegangen” – Ein gelungener Aufruf zur Flüchtlingshilfe?

Rezension zu Jenny Erpenbecks politischem Roman 2015, das Jahr der „Flüchtlingskriese“. Ein Jahr, in dem politische Debatten zum Thema der Flüchtlingspolitik über die Bildschirme der europäischen Haushalte flackerten, ein Jahr, in dem wohl keiner von sich behaupten kann, dass er nicht in persönliche Diskussionen über dieses Thema verwickelt war. Eine Zeit, in der auf die […]

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Der Stimker – Eine satirische Multilogie

Geschichte eines Vogelbesitzers von Arden Clausnitzer Teil 1 Es war ein mal ein Vogel der gegen einen Wasserkanister flog und von da an einem kleinen Jungen gehörte: Der Junge fand den Vogel und verarztete ihn mit Zahnseide. Von nun an waren sie die besten Freunde! Sie spielten zusammen Cricket und Crocket, auch wenn sie nicht […]

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Der Trend zur politisch-intellektuellen Lektüre

Rezension von Jenny Erpenbecks: “Gehen, ging, gegangen” (2015) Tristan, Apoll, der Blitzschleuderer. Die richtigen Namen der Flüchtlinge kann sich Richard nicht merken. Er ist emeritierter Professor, ein intellektueller Ostdeutscher mit Langeweile. Und worin resultiert Langeweile zumeist? Im Willen, etwas zu tun, seinem Leben einen Sinn zu geben, Bemühungen anzustellen, um sich noch einmal gebraucht zu […]

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