21. Dezember 2020

„Das weltoffene Wesen“              Wolfhart Pannenberg (1962)

Pannenberg bestimmt den Menschen nicht nur als Ziel, sondern auch als Ausgangspunkt seiner theologischen Überlegungen. Als biologische Besonderheit des Menschen sieht Pannenberg die Weltoffenheit. Der Mensch kann über die Welt und sich selbst nachdenken. Was bedeutet das: Der Mensch ist weltoffen?

 Dass der Mensch weltoffen ist, bedeutet, dass der Mensch verschiedene Ebenen sieht und er nicht nur auf seine Reize reagiert, sondern er mit jeder neuer Situation etwas anfangen kann und diese ausnutzt oder sie so verändert, dass er etwas Positives für sich herausziehen kann. Somit kommt der Mensch in seinem Leben voran und bleibt nicht auf der Stelle stehen. Der Mensch ist z.B. in Wissenschaft und Technik seit vielen Jahren weit im Fortschritt und macht immer wieder neue Fortschritte.

Momentan sehen wir, wie offen der Mensch zur Welt ist, zum Beispiel forscht man derzeit an einem Corona-Impfstoff und dies wäre nicht möglich, wenn der Mensch nicht so global vernetzt wäre, wie er es heutzutage ist. Der Mensch hat in den letzten Jahren immer weiter geforscht und weitere Fortschritte erlangt. Der Mensch hat in dieser Krise nicht nur schlechte Erfahrungen gemacht, sondern auch einige positive. Ein positiver Aspekt ist beispielsweise, dass die Menschen zusammengehalten haben und zusammenarbeiten, wie auch für den Corona-Impfstoff.

Auch in der Weihnachtszeit erleben wir eine Wende. Vor dreißig Jahren wäre die Weihnachtszeit anders verlaufen. Beispielsweise hätte man nicht einfach schnell eine WhatsApp an Freunde in z.B. Kanada schreiben können. Doch durch die jahrelange Forschung hat sich der Mensch stark weiterentwickelt. Nur durch seine ständige Weiterentwicklung, welche weltweit stattfindet und welche auch verschiedene Länder miteinander verbindet, konnten solche Fortschritte entstehen. Diese aktuelle Krise können wir nur überwinden, wenn wir weiter offen sind und wenn wir weiter zusammenhalten, wie wir es bis jetzt gemacht haben, sodass niemand die Folgen allein tragen muss. Auch sollten wir zusammenarbeiten und nicht gegeneinander, denn die Entwicklung von Impfstoffen und neuen Wegen des Zusammenlebens sollte kein Konkurrenzkampf werden, sondern die globalen Verbindungen stärken. Denn es bringt niemandem etwas, wenn jeder für sich allein kämpft und allein bleibt.

Alles in allem würden wir sagen, dass wir als Mensch weiter offen für alles sein sollte, damit wir auch diese Krise überstehen können. Denn dieses Weihnachten ist für uns alle etwas anders, doch wir können auch dies überstehen. Denn inzwischen können wir Facetime-Anrufe tätigen oder uns WhatsApp-Nachrichten schreiben: Wir sind nicht mehr auf die analoge Welt angewiesen, um uns zu begegnen und zusammen zu sein.

Hannah und Till

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