8. Dezember 2020

Gefühle machen die Person

„Wir haben nicht die Wahl zwischen einem Leben mit oder ohne Gefühle“

Das Zitat von Martin Löw-Beer beschreibt, dass in jeder Handlung, die eine Person ausführt,
Gefühle eine große Rolle spielen. Diese Gefühle können sowohl positiv als auch negativ sein,
unsere Handlungen und unser Leben beeinflussen und zu einem kooperativen Handeln motivieren.
Dabei unterscheidet sich die Intensität unsere Gefühle zwischen den drei Komponenten: meinen,
wollen und fühlen. Nach jeder vorgefallenen Situation reflektieren und wir unser Verhalten und
hinterfragen, wie unser Verhalten auf die andere Person gewirkt hat und welche Emotionen
überbracht wurden.
Das Gefühl, welches verstärkt in der Gesellschaft aufgrund von Corona auftritt, ist Angst. Die
Angst entsteht durch aufkommende Fake-News, Neuigkeiten, die immer wieder auftretenden
Protestbewegungen und neue Regelungen und Einschränkungen. Wir können die Situation in der
Pandemie häufig nicht einschätzen und wissen nicht, wie es weitergeht. Die ständigen Änderungen
der Regelungen lassen uns verzweifeln und wegen des typischen Instinkt des Menschen, reagieren
wir vorerst mit Abwehr auf solche neuen Situation. Wir wollen nicht, dass uns die Situation immer
stärker emotional beeinflusst und stoßen sie von uns weg.
Jedoch können Gefühle auch positiv sein, da Sie uns beim Denken, Urteilen, Handeln,
Entscheidungen treffen unterstützen und auch unsere sozialen und persönlichen Beziehungen
beeinflussen. Wir können liebevoll oder hasserfüllt, glücklich oder unglücklich sein und uns
zusätzlich Gedanken machen, welche emotionale Handlung in einer Situation angemessen ist.
Wenn wir in der Zeit der jetzigen Pandemie, trotz all den negativen Aspekten, eine positive
Einstellung haben, uns gegenseitig unterstützen, schützen und füreinander da sind, teilen wir diese
Ansichten mit den Menschen um uns herum und können mit unserem Verhalten deren Gefühle positiv
beeinflussen.
Auch zum Ende des Jahres, in der Weihnachtszeit, sollen wir alle das beste aus der Situation
machen, die Feiertage genießen und auch im neuen Jahr sollten die Menschen weiterhin aufeinander achten, sich positiv beeinflussen und ihre Gefühle teilen. Denn gerade in Zeiten, in denen man sich nicht durch Berührung nah sein kann, in denen man zu oft einen Schritt zurückzugehen gezwungen ist, gerade dann sind Worte so wichtig. Teilen und Mitteilen gehen dann Hand in Hand.

Wir haben nicht die Wahl, ob wir fühlen oder nicht. Doch wir können entscheiden, welche Gefühle wir teilen wollen. Teilen wir. Teilen wir uns mit. Teilen wir unsere Hoffnung und unsere Liebe in der Sehnsucht, dass dies in allen anderen auch Hoffnung und Liebe wachsen lässt. 

Stella und Gina

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