In den Sommerferien habe ich eine 10-tägige Radtour in Holland gemacht und möchte euch davon berichten.

Fahrradfahren (holländisch= fietsen) in den Niederlanden ist viel sicherer und macht zudem noch mehr Spaß.

Die Radwege( = Fietspad) sind breiter und besser ausgebaut, sie haben meistens eine gestrichelte Linie in der Mitte für den Gegenverkehr. Dazu sind sie viel besser in Schuss als bei uns, denn die Radwege haben keine Buckel von Baumwurzeln oder Schlaglöchern. Einmal stand auf einem Schild geschrieben: “Achtung schlechter Belag!” Da habe ich mir gedacht: So sind gute Radwege in Deutschland (also noch welche, die einigermaßen in Schuss sind) .

Was einem noch auffällt, ist, dass fast alle ohne Helm fahren und auch schon die kleinen Kinder, die noch in einem Sitz am Fahrrad zwischen Lenker und Sattel und/oder auf dem Gepäckträger sitzen, und auch die etwas älteren Kinder, die schon alleine fahren. Wahrscheinlich passieren weniger Unfälle als bei uns.

Das ganze Radfahrnetz besteht aus Knotenpunkten, an denen kann man sich orientieren, das hilft einem oft, am Anfang ist es ein bisschen schwer das Prinzip zu verstehen, aber dann ist es ganz einfach von einem Ort zum anderen zu kommen.

In Großstädten, wie Amsterdam, gibt es sogar „Fahrradschnellwege“, das ist eine Autobahn für Fahrräder. Es gibt sogar auf den Grachten Pontons, wo die Fahrräder geparkt werden können. Das sind Plattformen, die auf den Grachten stehen (Grachten sind Kanäle in der Stadt). Egal wo man sein Fahrrad abstellen möchte, es sind so gut wie alle Parkplätze belegt. Wenn man keinen ausgewiesen Fahrradparkplatz nutzt, kann man einen Strafzettel bekommen. Wenn das Fahrrad innerhalb von zwei Wochen nicht ab geholt wird, dann könnte es sein, dass die Polizei es abschleppen lässt . Zudem gibt es in Amsterdam auch Fahrradparkhäuser, die mehrere Etagen haben.

Doei Doei (Tschüss)

Mit Lieben Grüßen von Hannah 7b

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