Es war ein Montag, ja, ein schrecklicher Montag. Der Tag begann eigentlich ganz gut. Die Sonne ging auf und mein Wecker klingelte. Zum ersten Mal wachte ich pünktlich mit dem Weckerklingeln auf. Ich saß noch einen Moment auf dem Bett und ging dann ins Badezimmer. Auf dem Weg dahin fiel mir das Handy aus der Hand. Und wieder hatte ich eigentlich Glück: ich habe es nicht rechtzeitig gefangen, bevor es den Boden berührte. Danach ging ich in die Küche, nahm mein Brot und verspeiste es auf dem Weg zur Schule.

Ich freute mich schon auf die GEP-Arbeit, denn ich hatte gut gelernt und war mir sicher, dass es eine Eins werden wird. Ich bin fast irre geworden vor Aufregung. Jetzt war es endlich so weit, die Arbeit wurde ausgeteilt und wir durften anfangen. Ich guckte mir die Aufgaben an und fing an zu Schreiben. Bis hierhin: Alles gut.

Und plötzlich wusste ich nichts mehr. Es war so al wenn…keine Ahnung, ich hätte brüllen können. – Wenn wir schon von Brüllen sprechen. Meine Mutter brüllt mich bestimmt an, wenn die Arbeit schlecht wird. Jetzt hoffte ich nur noch, dass es bald vorbei sein wird.

Später in der Pause erzählte ich meiner Freundin, dass ich die Arbeit nicht gemocht habe. Naja, ich hoffte noch auf eine Drei, denn besser war sie definitiv nicht.

Macht nichts. Aufstehen, Krone richten, weiter gehen. War ja nur Montag.

Aus dem Leben gegriffen und im kreativen Schreiben ausgelebt (Anm. d. Redaktion)

Von Houda aus der 7e

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